Doesburg Components erreicht mittels EDI deutlich mehr Effizienz

Dadurch, dass Doesburg Components Produkte direkt von Unternehmenspartnern an seine Endkunden verschicken kann, lassen sich auf beiden Seiten Transportkosten einsparen. Darüber hinaus konnten Durchlaufzeiten verkürzt und Lager- und Umladekosten verringert, sowie Personalkosten eingespart werden. Und das alles ohne den Überblick über sämtliche Abschnitte der Lieferkette zu verlieren.

Doesburg Components productie

Doesburg Components

Das in Nieuw Bergen in der niederländischen Provinz Limburg ansässige Unternehmen Doesburg Components ist ein Zulieferer hochwertiger Bauteile aus Gusseisen an Kunden im LKW-, Motoren- und Landmaschinensektor. Ziel ist es, Produkte so zu liefern, dass sie direkt beim Kunden in der Fließbandfertigung montiert werden können. Deshalb bietet das Unternehmen neben dem Kerngeschäft CNC-Bearbeitung seinen Kunden auch zusätzlichen Mehrwert, beispielsweise durch das Vormontieren, Beschichten und Reinigen von Bauteilen. Darüber hinaus steht Doesburg Components seinen Kunden auch in der Entwicklungsphase als Partner zur Verfügung. Im Rahmen des „Early Supplier Involvements“ wird Doesburg Components schon in einem frühen Stadium der Entwicklung neuer Produkte herangezogen, was für beide Seiten Effizienzvorteile hat. Um so effizient möglich produzieren und just-in-time liefern zu können, werden eine Vielzahl von Prozessen eng miteinander verknüpft.

Verbesserungen

„Das Beschichten und Lackieren bestimmter Bauteile lassen wir durch externe Fachbetriebe durchführen“, erklärt Sjoerd van Vlissingen (Doesburg Components, Supply Chain Planning). „Früher belieferte Doesburg Components diese Partner mit den entsprechenden Produkten, um sie beschichten bzw. lackieren zu lassen. Anschließend schickte der Partner die fertigen Komponenten an uns zurück und wir verschickten sie dann an die Endkunden.“ Nicht nur die Produkte werden hin und her transportiert, auch die zugehörigen Daten (z. B. Auftragsunterlagen, Lieferscheine und Rechnungen) müssen jeweils übermittelt werden. Und an diesem Punkt sah Sjoerd van Vlissingen Möglichkeiten, die Effizienz zu verbessern.

Lösung

Die Lösung war ebenso einfach wie benutzerfreundlich. „Heute werden die beschichteten Teile direkt von unseren externen Partnern an den jeweiligen Endkunden geliefert“, so Van Vlissingen. Dabei ist der physische Transport der Teile noch (relativ) unproblematisch zu bewerkstelligen, allerdings muss parallel dazu auch die gesamte Administration im Hintergrund reibungslos funktionieren, um jederzeit den Status bestimmter Bereiche einsehen zu können.

„Dank OMS International ist unser EDI-System so strukturiert und eingerichtet, dass das möglich ist. Der Kunde schickt über DELFOR einen Auftrag an Doesburg, wo dieser mittels EDI in einen Auftrag an einen externen Partner umgewandelt und versendet wird. Der Partner schickt nach Fertigstellung des Auftrags parallel zur Warenlieferung ein Lieferavis (DESADV) an den Endkunden. Doesburg erhält davon automatisch eine Kopie, die zur Verarbeitung der Lieferung im unternehmenseigenen System und als Grundlage der Erstellung und Versendung der elektronischen Rechnung (INVOIC) dient“, führt Sjoerd van Vlissingen weiter aus. „Dadurch haben wir einen ganz genauen Überblick darüber, welche Teile sich gerade in der Fertigung befinden, welche bereits geliefert wurden, wie es um den Lagerbestand bestellt ist usw. Das Auftragssystem wird direkt aktualisiert, die eingehenden Rechnungen werden direkt zugeordnet und die gesamte Supply Chain ist jederzeit im Detail einsehbar.“

Vorteile

Van Vlissingen erläutert: „Die Tatsache, dass wir die Produkte direkt von unseren Partnern aus zum Endkunden liefern lassen können, ist mit einer Reihe von Vorteilen verbunden. Wir sparen so nicht nur Transportkosten, auch die Durchlaufzeiten verkürzen sich. Darüber hinaus reduzieren sich die Kosten für Lagerung, Umladen und Personal.“ Gleichzeitig kann das hohe Niveau der Transparenz von Prozessen, Lieferzeiten und Finanzströmen verlustfrei gehalten bleiben.

Integration

Natürlich lässt sich eine derartig eingreifende Systemänderung nicht mal eben zwischendurch durchführen. Ein intensiver Austausch und eine genaue Abstimmung zwischen allen Beteiligten sind unverzichtbar für den Erfolg. Hierbei kam OMS in der Entwicklungsphase und Implementierung des EDI-Systems eine wichtige Rolle zu. Zusammenarbeit und Integration sind in der Automobilindustrie bewährte Traditionen, die in Zukunft nur noch an Bedeutung gewinnen werden. Dank der intensiven Zusammenarbeit wird auf die unterschiedlichen Fachkompetenzen in vollem Umfang zugegriffen, was ein optimales Resultat gewährleistet.

Zukunft

Doesburg Components hat für die Zukunft ehrgeizige Pläne und sieht Wachstumsmöglichkeiten. „Wir planen, das derzeit mit unseren Kunden verwendete System der Auftragsverarbeitung mittels EDI zukünftig auch mit unseren größten Zulieferern umzusetzen“, so Sjoerd van Vlissingen. „Mit der aktuell laufenden Vorgehensweise sind wir mehr als zufrieden.“ Ein EDI-System trägt dazu bei, die Effizienz von Prozessen zu erhöhen, den Austausch und die Verarbeitung von Daten zu beschleunigen und zu vereinfachen und das Fehlerrisiko deutlich zu senken.

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